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20.12.2011 - World Junior Golf Series Spitzengolf in Florida

Der "Ocean Course" in Ponte Vedra Beach im Nordosten Floridas zeigte heute seine Zähne. Eine kräftige Brise wehte vom Atlantik auf den Platz an der Küste, einige Bälle wurden vom Winde verweht, dazu schnelle und schwer lesbare Grüns, die Spielerinnen und Spieler der "World Junior Golf Series" taten sich schwer und mussten kämpfen. Bei den Damen gelang das heute Marina Stuetz am besten, die Österreicherin liess auf die 74 in Runde Eins ein 75 folgen und führt vor der dritten und letzten Runde mit einem Schlag Vorsprung vor der Thailänderin Jinjuta Thongtan.

Dann folgt die Dänin Nicole Broch Larsen, sie konnte ihre Spitzenposition nicht verteidigen, hat aber mit nun zwei Schlägen Rückstand noch Siegchancen. Die hat Antonia von Wnuck vom Hamburger Land & Golf Club Hittfeld sicher nicht mehr, eine üble 82 in Runde Zwei warf sie weit zurück, mit Elf über Par verlor sie zehn Plätze, rangiert vor der Schlussrunde auf Rang Elf. Isabell Gabsa vom GC Ulm ist wohl die einzige der sieben deutschen Spielerinnen, die noch Siegchancen hat. Nach Runden von 74 und 76 liegt sie gemeinsam mit Emma Henrikson aus Schweden auf Rang Vier.

Auch bei den Junioren ist es wieder enger geworden. Zwar konnte Adrian Meronk aus Polen seine Führung verteidigen und hat nach Runden von 64 und 72 noch fünf Schläge Vorsprung, aber der Schwede Victor Tarnstrom spielte heute eine 66 und rangiert nun auf Platz Zwei. Der junge Mann aus Stockholm ist in Reichweite, ebenso der  Amerikaner Cody Proveaux. Bester Deutscher ist Maximilian Mehles vom GC Hubbelrath auf Rang Vier, er spielte nach seiner 74 zum Auftakt mit einer 69 heute die zweitbeste Runde des Feldes. Ein weiterer Deutscher ist in den Top Ten, das ist sein Klubkamerad Maximilian Rottluff. Dominic Foos vom GC St. Leon Rot schoss sich mit einer 77 aus der Spitzengruppe, übernachtet auf Platz Elf, wird sicher nicht gut schlafen. Zehn deutsche Spieler sind insgesamt am Start, die Reise wird sicher keiner bereuen.

Das "WJGS" Event geht morgen in die letzte Runde, für das letzte Turnier des Jahres haben die Veranstalter eine besonders attraktive Location gewinnen können. Der "Ocean Course" des Ponte Vedra Inn geht zurück auf das Jahr 1928, liegt direkt am Meer und erinnert schon fast an einen schottischen oder irischen Küstenkurs. Im "Sunshine State" Florida gibt es mittlerweile mehr als 1200 Plätze, es ist ein wahres Eldorado für Golfer. Doch die "First Coast of Golf" blickt zurück auf eine viel längere Geschichte. Das romantische Städtchen St. Augustine wurde bereits 1565 gegründet und ist immer eine Reise wert. Und die Region lohnt sich aus einem weiteren Grund. Nur eine halbe Stunde vom Atlantik entfernt gibt es die "Hall of Fame" des Golf, ein absolutes "Must" für Golfer, dort wird die Geschichte unseres Sports unterhaltsam aufbereitet.

Fazit: Florida ist immer eine Golf-Reise wert - und für welche junge Dame und welchen jungen Mann sich der Ausflug nach Ponte Vedra Beach am meisten gelohnt hat, lesen Sie morgen hier.

Weitere Informationen: www.florida-golf.org

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