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21.06.2017 - Henrik Stenson im Interview vor der BMW International Open 2017. Titelverteidiger Henrik Stenson im Interview

„München ist eine wunderbare Stadt – es ist immer gut, hierher zu kommen.“ Titelverteidiger Henrik Stenson blickt zurück auf seinen Sieg bei der BMW International Open 2016 und schaut voraus auf die Herausforderungen der nächsten Tage. "Es fühlt sich großartig an, wieder zurück zu sein und daran zu denken, wie wichtig dieser Sieg im letzten Jahr für mich war."

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Henrik Stenson im Interview vor der BMW International Open 2017. © BMW

Sie haben dieses Turnier 2016 in Köln gewonnen. Ist es für Sie schön, zur BMW International Open zurückzukehren? Und wie schätzen Sie den Kurs hier ein?
 
Stenson: „Der Sieg in Köln im vorigen Jahr hat wirklich meinem Selbstvertrauen einen Schub gegeben – und jeder weiß, was dann ein paar Wochen später passiert ist. Es war der Schlüssel zu dem Erfolg, den ich dann in Troon beim Gewinn der Open Championship hatte. Es fühlt sich großartig an, wieder zurück zu sein und daran zu denken, wie wichtig dieser Sieg im letzten Jahr für mich war. Dieser Kurs hier hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert, auch wenn es ein paar Anpassungen gab. Es ist ein Platz mit niedrigen Ergebnissen, deshalb hoffe ich, dass wir in dieser Woche den ‚Birdie Train‘ dabei haben.“
 
Haben Sie einen Driver dabei oder reicht ein 3er-Holz aus?
 
Stenson: „Nein, wir nehmen immer den Driver. Es gibt auf jeden Fall ein paar Driving-Löcher hier, und wenn man ausreichend Birdies spielen will, um auf 20 unter Par zu kommen, muss man auf jeden Fall ein einigen Löchern aggressiv sein und versuchen, so lang wie möglich zu spielen.“
 
Welche Löcher sind aus Ihrer Sicht wie spektakulärsten? Und an welchen kann sich das Turnier entscheiden?
 
Stenson: „Man muss auf den Par-5-Löchern gut spielen. Sowohl auf der 6 als auch auf der 11 gibt es Wasserhindernisse vor den Grüns. Es kann leicht Birdie-Chancen geben, wenn man zwei gute Schläge hat, aber man kann auch bei einem Par oder noch schlechter landen, wenn man das Grün nicht trifft. Auf der 18 gibt es eine weitere Chance auf einen Birdie oder sogar einen Eagle, aber dafür ist der Abschlag entscheidend. Man muss das Wasser vermeiden, aber trotzdem eine aggressive Linie nehmen, um einen kürzeren zweiten Schlag zu bekommen.“
 
Gestern Abend hatten Sie eine ganz besondere Stadtrundfahrt in einem Rolls-Royce. Was war das für ein Gefühl, mit diesem Auto durch München zu fahren?
 
Stenson: „Natürlich haben sich einige Leute umgedreht. Ein Rolls-Royce ist auf den Straßen überall auf der Welt nicht gerade ein alltägliches Auto. Es war eine sehr angenehme Fahrt. München ist im Sommer eine wunderbare Stadt. Die Temperaturen sind angenehm und es gibt viele Restaurants. Wir genießen unsere Woche hier und es ist immer wieder schön, hierher zu kommen.“
 
Waren Sie der einzige Spieler, der seine eigenen Schläger für den Chipping-Wettbewerb gegen Sergio Garcia und Martin Kaymer vor der BMW Welt mitgebracht hat?
 
Stenson: „Nein. Aber ich war der einzige, der clever genug war, einen Lob-Wedge mitzubringen.”