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23.06.2017 - BMW International Open in München: Amtierende Major-Sieger nur einen Schlag hinter dem Führungsduo Joakim Lagergren und Joël Stalter. Turnierfavoriten weiter auf dem Vormarsch

Sergio García und Henrik Stenson drücken der BMW International Open im Golfclub München Eichenried weiter ihren Stempel auf. Am zweiten Tag schob sich Vorjahressieger und Open-Champion Stenson aus Schweden mit einer 69er-Runde und nun acht Schlägen unter Par vom sechsten auf den dritten Platz nach vorne, den er sich unter anderem mit Masters-Champion García aus Spanien teilt.

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Am zweiten Tag schob sich Vorjahressieger und Open-Champion Stenson aus Schweden auf den dritten Platz nach vorne, den er sich unter anderem mit Masters-Champion García aus Spanien teilt. © BMW Golfsport

Sergio García und Henrik Stenson liegen nur einen Zähler hinter den Gesamtführenden Joakim Lagergren aus Schweden, der mit 66 Schlägen die beste Runde des Tages spielte, und Joël Stalter aus Frankreich (beide -9). Sechs deutsche Spieler schafften den Cut. Unter ihnen war allerdings nicht Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer, der vor 16.500 Fans bei sonnigen, aber windigen Verhältnissen nach seiner zweiten 72er-Runde die magische Marke um einen Schlag verfehlte und damit die beiden letzten Runden am Wochenende als Zuschauer verfolgen muss. Der zweimalige Major-Sieger, der die BMW International Open 2008 gewonnen hatte, fand wie schon am Donnerstag nicht seinen Rhythmus. Viel besser kam dagegen der erst 19 Jahre alte Amateur Max Schmitt zurecht, der mit 5 unter Par überraschend die zweitbeste Runde des Tages spielte und sich als 32. (-3) für zwei weitere Auftritte qualifizierte. Bester Deutscher der Gesamtwertung ist Max Kramer (-4) auf Rang 23. Kaymer sagte: „Ich habe heute sehr viel auf den Grüns liegen gelassen. Ich habe bis zum Ende gekämpft und mir viele Chancen erarbeitet, aber es sollte nicht reichen. Der Jetlag und die Hitze haben mit meinem Score wenig zu tun gehabt. Ich werde jetzt an meinem kurzen Spiel arbeiten, weil jetzt noch viele wichtige Turniere anstehen.“

Sergio

Sergio García haderte trotz seiner exzellenten Ausgangsposition vor dem Wochenende ein wenig mit seinem Spiel. © BMW Golfsport

Ganz anders fiel natürlich das Fazit von Schmitt aus, der meinte: „Es ist echt cool, ich fühle mich richtig gut. Nach gestern hätte ich nicht wirklich daran geglaubt, dass ich den Cut noch schaffe. Ich mag es, bei Wind zu spielen. Für mich ist das perfekt, ich konnte davon nur profitieren. 5 unter bei Wind zu spielen, ist nicht so schlecht, oder?“ Henrik Stenson notierte vier Birdies und nur ein Bogey, war aber dennoch nicht ganz glücklich mit seiner Vorstellung. „Gestern habe ich besser gespielt, aber bei dem Wind war es schwierig. Da sind 3 unter nicht so schlecht. Aber ich arbeite im Moment an meinem Schwung und bin noch nicht da, wo ich gerne sein würde. Ich muss noch mehr Konstanz finden“, sagte der Schwede. Auch Sergio García haderte trotz seiner exzellenten Ausgangsposition vor dem Wochenende ein wenig mit seinem Spiel. „Ich hätte heute lieber vier oder fünf unter gespielt, was auch möglich gewesen wäre. Aber es war da draußen heute ein bisschen schwierig“, meinte der Spanier.

Bernd

Der Österreicher Bernd Wiesberger machte mit einer 68 am zweiten Tag einen Sprung nach vorn. © BMW Golfsport

Aussichtsreich im Vorderfeld platziert sind in Eichenried auch die beiden BMW „Friends of the Brand“ Bernd Wiesberger aus Österreich und Tommy Fleetwood aus England, die sich mit fünf anderen Spielern den elften Platz teilen (-6). Vor allem Wiesberger machte mit einer 68 am zweiten Tag einen Sprung nach vorn. „Durch den Wind war es heute schwieriger zu spielen. Ich bin ganz gut gestartet, auf den Löchern, auf denen man Birdies spielen kann, habe ich das auch gemacht. Positiv ist, dass ich ohne Bogey vom Platz gegangen bin“, sagte Wiesberger. Vorzeitig ausgeschieden sind nach zwei Runden unter anderem Matteo Mannasero (ITA), Thomas Bjørn (DEN), José Maria Olazábal (ESP) und Robert Karlsson (SWE). Dagegen schafften neben Kramer und Schmitt auch Max Kieffer und Florian Fritsch (beide -2/T43) sowie Sebastian Heisele und Nicolai von Dellingshausen (beide -1/T64) den Sprung in die beiden Finalrunden.