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28.02.2015 - LET Tour: 2. Runde ISPS Handa NZ Women´s Open Lydia Ko zeigt ihre Stärken

Die Zuschauer im Clearwater Golf Club in Christchurch, anlässlich der ISPS Handa NZ Women´s Open, waren nach der zweiten Runde voll des Lobes über ihre „golferische Nationalheldin“, denn sie stürmte an die Spitze. Drei deutsche sind ebenfalls weiter mit dabei, zwei mussten nach Hause fliegen.

Ko

Lydia Ko wurde heute ihrer Favoritenrolle gerecht © LET

Gestern startete Lydia Ko mit einer 70 (-2) noch sehr verhalten ins Turnier. Heute zeigte die Neuseeländerin, dass sie nicht umsonst die Nummer eins der Welt ist. Die 17-Jährige begann zwar mit einem Bogey, das wohl als Weckruf diente. Ein Loch später notierte sie dann ein Eagle und fügte im Verlauf der Runde noch 10 (!) Birdies hinzu. Mit einer erstklassigen 61 (-11) und insgesamt 13 unter Par hat Ko zur Halbzeit bereits drei Schläge Vorsprung vor den Verfolgerinnen.

Hull

Charley Hull zeigte ebenfalls ihre Klasse © LET

Charley Hull gab auch Gas. Mit acht Birdies auf der Scorekarte spielte die Engländerin eine bogeyfreie 64 (-8) und schob sich, mit insgesamt 10 unter Par, auf den alleinigen zweiten Platz. Hinter der 18-Jährigen lauern Beth Allen und Giulia Sergas, die jeweils 67 Schläge (-5) benötigten, mit neun unter Par auf dem dritten Rang. Auch Laura Davies konnte sich durch ihre 67 (-5) stark verbessern und führt mit sechs unter Par die Spielerinnen auf der neunten Position an.

Lindner

Ann-Kathrin Lindner ist zur Halbzeit beste Deutsche im Feld © LET

Drei der fünf deutschen Spielerinnen im Feld können sich jetzt schon über ein Preisgeld freuen. Wie hoch es sein wird entscheidet sich aber erst in den beiden Finalrunden. Durch ihre zweite 71 (-2) in Folge verschlechterte sich Ann-Kathrin Lindner zwar um vier Plätze, doch mit insgesamt zwei unter Par befindet sie sich als beste Deutsche auf den geteilten 27. Rang. Leigh Whittaker brachte eine Par-Runde (72) ins Clubhaus und rangiert, mit insgesamt eins unter Par, auf der geteilten 33. Position. Nina Holleder musste sich heute zwar heute mit einer 74 (+2) abfinden, doch mit eins über Par liegt die Rosenheimerin auf der Cut-Linie und darf am Wochenende ebenfalls dabei sein. Sophia Popov spielte mit 70 Schlägen (-2) ihre beste Turnierrunde, hatte aber mit zwei über Par einen Schlag zu viel auf dem Konto. Steffi Kirchmayr notierte ein 75 (+3) und verpasste mit sieben über Par deutlich den Cut.