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28.12.2016 - Costa Rica Golf und Reise Abenteuer 2016, Kapitel 10 – The Westin Golf Resort & Spa, Playa Conchal Im Verwöhn-Resort der Sonderklasse

Das letzte Golfziel ist The Westin Golf Resort & Spa, Playa Conchal an der nordpazifischen Riviera. Das All-Inclusive-Resort bietet dem Gast alles, was zu einem erholsamen Aktiv-Urlaub gehört – eine herrliche Wohnanlage, ausgezeichnete Restaurants und Bars, eine weite Poollandschaft und eine geschützte Bucht mit weissem Sandstrand, der aus winzigen, zerstossenen Muscheln besteht. Das Wasser hier hat eine angenehme Temperatur zum Schwimmen, Schnorcheln oder Surfen. w3
In diesem See am 18. Green soll es Krokodile geben, die sich mir allerdings nicht gezeigt haben.

Nach einem späten Frühstück breche ich auf, um mich auf die halbstündige Fahrt von Tamarindo zum The Westin Golf Resort & Spa, Playa Conchal zu begeben, welches eingebettet zwischen tropischem Trockenwald und weissem Sandstrand in der Guanacaste-Region liegt. Schon das Eingangstor des Resorts ist beeindruckend, aber noch beeindruckender ist die Flammenbaum gesäumte Allee zur Rezeption. Auch hier werde ich aus herzlichste empfangen und per Cart in meine Junior Deluxe Suite gebracht. Wohnen macht hier in den Appartementhäusern grossen Spass. Ich relaxe zuerst am Pool und in der Folge mache ich einen ausgedehnten Spaziergang am weissen Strand. Am Abend lasse ich mich im auf italienisch verwöhnen im Restaurant Faisanela. Insgesamt bietet das Resort zwölf Restaurants und vier Bars.


Wie ich ist dieser kleine Gekko auch schon am frühen Morgen in der warmen Sonne auf Entdeckungstour.

Am folgenden Morgen steht zum letzten Mal Golf auf meinem Programm. Einmal mehr fahre ich recht früh gegen 8.00 Uhr mit meinen Leihset bepackten Cart zum ersten Abschlag. Der Playa Conchal Reserva Conchal Golf Course, Herzstück der weitläufigen Anlage, bereitet dem Gast ebenfalls ein erstklassiges Golferlebnis. Dem Architekten Robert Trent Jones Jr. ist es hier ausgezeichnet gelungen, einen herausfordernden, sehr anspruchsvollen Championship Course  in einem leicht hügeligen Gelände zu realisieren, der allen Spielstärken gerecht wird. Grosse. wohl ondulierte und schnelle Greens, taktisch gut gesetzte Bunker, ausladende Seen, die in der Trockenzeit nur wenig oder an der 18 gar kein Wasser haben, sowie teilweise recht schmale Fairways erfordern Präzision und ausgewogenes Course Management, besonders dann, wenn «Guanacaste Brisen» dem Platz Besuche abstatten. Eingerahmt ist das Terrain von tropischen Trockenwald, in dem eine vielfältige Tierwelt von Affen, Leguanen, Wasch- und Nasenbären sowie zahllosen exotischen Vögeln heimisch ist.


Eine herrliche Ruhe verströmt dieser Morgen auf dem Terrain, weit und breit keine anderen Golfer.

Weit und breit sehe ich keine anderen Golfer. Welch eine vortreffliche, ruhige Morgen-Atmosphäre am Abschlag. Fast zwanzig Jahre gibt es diesen Parkland-Platz nun schon mit seinen internen Schönheiten., den Leguanen und Echsen sowie der reichen Fauna und Flora. Die Bebauung ist im Resort zeitweise wuchtig aber nicht übertrieben riesig.Das Spielen wird nie durch nahe an Fairways gebaute Häuser gestört oder beeinträchtigt, nicht zuletzt deswegen, weil auch hier die Ökologie der Region stark beachtet wird. Jede Spielbahn schlängelt sich durch das hügelige Gelände, durch tropische Wälder und bietet immer wieder einmal die Chance, auf exotische Wildtiere zu stossen.


Besonders am frühen Morgen zeigen sich auf dem Platz dem spielenden Gast malerische Lichtspiele.

Ich meistere ganz ordentlich die ersten «neun», wobei ich mich fast mehr an dieser Landschaft denn an meinem Spiel erfreue. Neugierig auf Natur pur versuche ich mich manchmal mit meinem GPS ausgerüsteten Cart von der Piste zu entfernen, dies gelingt aber nicht, weil die E-Carts hier so programmiert sind, dass man mit ihnen das begrenzte Golfplatz-Areal nicht verlassen kann. Aber auch ohne site steps eröffnet dasTerrain viele schöne Aussichten, auch auf das Meer. Auch die letzten neun Bahnen auf meiner langen Golfreise bereiten immer noch viel Freude und verlangen immer auch volle Konzentration im Spiel. Etwas spielmüde aber glücklich über eine gelungene letzte Golfrunde in Costa Rica bringe ich Cart und Leihset zurück und bin voll des Lobes ob der herzlichen Gastfreundschaft. Auf dem Rückweg in meine Suite kann ich eine kleine Brüllaffenfamilie beobachten wie sie lauthals brüllend über die Dächer der Gästehäuser wandern, um dann wieder von Wipfel zu Wipfel zu springen. Was für ein grell tönendes Spektakel.


Offen und weit präsentieren sich viele der Fairways und manchmal bewacht von einer wuchtigen Wohnanlage.

Langeweile ist im Resort ein Fremdwort, aber um nun noch den angebotenen Freizeitaktivitäten wie z.B. Kayak oder Paddle Brett zu fahren zu frönen, habe ich keine Energie mehr und auch keine Zeit, ebenso wie für eine erholsame Behandlung im Spa. Die verlorenen Energie lade ich am Abend im asiatischen Restaurant Bamboo wieder auf. Das All-Inclusiv-Resort lässt wirklich keine Wünsche offen, und deshalb hat es auch seinen Preis. Das bedeutet aber auch, dass nur Besorgteste den Platz bespielen dürfen.


Auch hier leistet mir ein recht zutraulicher Ameisenbär für kurze Zeit auf meiner Runde lustige Gesellschaft.


Auch dieser Course stösst, wenn auch nur einmal, am vierten leicht erhöhten Green direkt auf den Pazifischen Ozean.

Mein Abenteuer Costa Rica ist hier aber noch nicht ganz zu Ende. Am folgenden Morgen mache ich mich auf ins Vulkangebiet, zum schlafenden Vulkan Arenal. Auf dem Weg dorthin mache ich einen heimatlichen Zwischenstop bei einem Österreicher Bäcker. Dort lasse ich mir einen Milchkaffee und eine Schneckennudel munden. Nach fast vier Stunden Fahrt erreiche ich das The Springs Resort & Spa, Arenal in La Fortuna. Abseits der Piste mit wunderbarem Blick auf den Vulkankegel liegt dieses zauberhafte Hotel mit seinen naturheissen Pools. Eine wahre Wonne ist es, sich von den verschieden temperierten Wassern umspülen zu lassen - Relaxing pur.


Den schlafenden Vulkan Arenal kann ich in seiner monumentalen Grösse von meinem Hotelzimmer aus sehen.

Am folgenden Morgen übermannt mich nach dem Aufwachen der grandiose Blick durch mein riesiges Zimmerfenster über meine Fussspitzen hinweg auf den imposanten Arenal. Lange verweile ich aber nicht, möchte ich mir doch den kleinen Hotelzoo mit dem letzten Berglöwen dieser Region anschauen.


Der Tukan und seine ganze Familie ist im Käfig aus allernächster Nähe zu beobachten …


… während der Berglöwe oder auch Puma genannt, besser hinter Gittern zu bestaunen ist.

Am Nachmittag heisst es dann auch hier einen bezaubernden Ort zu verlassen. Und ich mache mich auf den Rückweg nach San Josè. Nach einem ausgiebigen Farewell Diner und berührenden und unvergesslichen Rückblicken auf eine fabelhafte dreiwöchige Golf - und Abenteuerreise mit meinen Reise-Organisatoren, Gastgebern und Freunden Su und Landy verbringe ich meine letzte Nacht im Adventure Inn, einem schnuckeligen Fancy-Hotel. 

Und dann sitze ich, nach Rückgabe meines Mietautos wieder im Flieger der Iberia und bin einfach nur zufrieden ob des Erlebten ohne Zwischenfälle.


Nach drei Wochen auf Tour werde ich mich zuhause wie dieses Faultier vom The Springs Resort & Spa, Arenal, ausruhen.

Costa Rica Golf Adventures, San Josè, Costa Rica

Kostenlose Hotline: 1-215-554-2129 or 1-888-536-8510, 011-506-2293-9785 

Costa Rica office, 011-506-8886-5061 - Costa Rica mobil

www.golfcr.com

 

Weitere Infos:

Reserva Conchal Golf Club: www.reservaconchal.com

Tourismus: www.visitcostarica.com

Hotels: 

The Westin Golf Resort & Spa, Playa Conchal: www.westinplayaconchal.com

 The Springs Resort & Spa, Arenal: www.thespringscostarica.com

 Adventure Inn, San Josè: www.adventure-inn.com

 Iberia: www.iberia.com

 Text & Bilder: Albert Haller

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