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29.07.2016 - Karibik-Hochkaräter 2: Puntacana Resort & Club - Corales Golf Kristall-Brillanz auf 18 Bahnen

Weisser Sandstrand, hohe Palmen, tiefblauer Ozean, bizarre Klippen, wärmende Sonne, luxuriöse Segelyachten, braungebrannte Menschen, schwarze Schönheiten, Köstlichkeiten aus dem Meer und vom Land und natürlich feinste Fairways mit satten Grüns und weiten Bunkerlandschaften sind anziehende Charakteristika der Dominikanischen Republik und im Speziellen vom The Westin Punta Cana Resort & Club.

The Westin Punta Cana Resort & Club brilliert heute mit seiner 27-Loch-Anlage und dem dem Corales-Championship-Course, mit dem Tom Fazio ein atemberaubendes und brillantes Meisterstück gelungen ist, das elegant in das leicht ondulierte Küstengelände eingepasst ist. Ernesto, mein schwarzer Caddy in weissem Overall, erwartet mich am E-Cart mit einem breiten freundlichen Lächeln und einem festen Begrüssungs-Handschlag. Wir machen uns auf den Weg um ersten Abschlag. Hier am Auftakt-Loch kann ich erkennen, was mich Herrliches auf dieser Corales-Runde - der Name ist der Bay of Corales gewidmet - erwartet, schweift doch hier schon mein Blick über die Neun und die Acht auf den tiefblauen, laut und aufspritzend gegen das Land schlagenden Ozean. Nach dem ersten Loch führt uns der Weg über die folgenden Bahnen bis zur Zwölf ab ins leicht wellige Gelände, das von zwei ausladenden Seen, die an Bahn Drei, Fünf und Zehn sowie an Bahn Vier und Elf ins Spiel kommen.

Eine wahre Augenweide in Grün, Weiss und Blau ist die ondulierte Landschaft um den See an Loch 3 und 10.

Ernesto erzählt mir derweil, dass er sehr zufrieden ist, hier als Caddy arbeiten zu dürfen. Im Laufe einer Woche kommt er drei- oder viermal zum Einsatz, wobei er Golfer aus aller Welt trifft. Mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck tut er mir kund, dass er so auf seine Weise ohne Reisen die Welt kennen lernt. So ganz nebenbei gibt er mir vom Beifahrersitz aus hilfreiche Ratschläge für mein Spiel. Er geniesst es sichtlich, dass er nur mit mir unterwegs ist und mir auch aus seinem Leben erzählen kann. Mit seinen technischen Hinweisen in Verbindung mit meinen Platzbeobachtungen stelle ich schnell auf diesen ersten Bahnen fest, dass Tom Fazio es bestens verstanden hat, mit dem Corales eine äusserst gelungene Einheit von Terrain und golfreichen Feinheiten zu schaffen. Geschickt, taktisch fordernd und elegant hat er auch seine Wasser- und Sandhindernisse in den Parcours platziert.

Weit und offen, aber mit bestens verteidigenden Grünbunkern, präsentiert sich die recht wellige sechste Spielbahn.

Und dann nach einem langen Drive auf dem siebten Fairway übt die schier endlose Weite des Atlantiks eine magische Anziehungskraft über das Grün hinweg aus. Einfach gigantisch, wenn man sich aus der Palmen besetzten Abschlagszone hinter der ersten Kuppe im Banne des «grossen Wassers» wieder findet, um das ausladende Grün anzugreifen. Hinter dem folgenden Abschlag verfolgen wir dann Einheimische, die aus der schäumenden See versuchen, ihr Abendessen zu fischen. Ernesto gibt mir lachend zu verstehen, dass auch er immer wieder zum Angeln an den Klippen geht, um dem Meer einige köstliche Fische abzujagen, weil es feine Nahrung bedeutet, aber ihm auch riesigen Spass bereitet.

Und von Weitem grüssen der weite Ozean und das offene grosse, leicht ondulierte siebte Grün.

Wir verfolgen das Angler-Schauspiel noch einige Minuten, da vor uns ein Dreier-Flight erst noch seine Bälle ins Spiel bringen muss. Zeit, um einfach im E-Cart zu sitzen und diese herrliche Küsten-Klippen-Atmosphäre zu geniessen. Der Flight vor uns ist zwischenzeitlich weit weg, und die Acht und die Neun warten auf mich. Beeindruckend in ihrer Anlage entlang des tosenden und hoch aufschäumenden des Ozeans geht es über Klippen und Buchten zum «Halfway». In dieser überwältigenden Szenerie fällt es mir schwer, die Konzentration hoch zu halten, zieht doch das wunderbare, erfrischende Naturschauspiel des sich immer bewegenden Wassers mit seinem lauten Getöse meine Aufmerksamkeit auf sich.

Über eine schroffe Bucht und über aufspritzendes Wasser geht es an der Neun, einem bis zu 204 Meter langen Par 3.

Etwas ruhiger, aber nicht minder golferisch fordernd verlaufen dann die anschliessenden Bahnen, bei denen wie auf dem gesamten Platz saubere lange Drives, präzise Fairwayschläge und Approaches gefordert sind. Gutes golfreiches Rüstzeug, gepaart mit einem klugen Course Management, ist hier auf diesem Terrain Grundbedingung für einen guten Score und für ausgelassene Spielfreude. Einmal mehr haben Ernesto und ich Muße, um zu plaudern. Auf meine Frage, was er denn ausser Caddy- und Hobby-Angler-Sein noch alles tut, antwortet er mir sichtlich stolz, dass er sich in Sachen Computer dreimal die Woche in Fortbildungskursen weiterbildet, um so ein weiteres berufliches Standbein für sich zu schaffen. Schmunzelnd fügt er aber gleich hinzu, dass er es dabei nicht versäumt, ein recht fröhliches und freudvolles Privatleben zu führen. Wie genau das aussieht, will er mir aber mit einem verschmitzten Grinsen nicht näher beschreiben.

Beruhigend in seiner Weite mit ausladenden Bunkerlandschften und breiten Fairways sind die meisten «Inland-Bahnen».

Zwischenzeitlich sind wir an Abschlag 16 angelangt, und die letzten drei Bahnen, genannt «Devils`s Elbow», liegen vor mir. Einmal mehr sind hier auf diesem atemberaubenden letzten Teilstück wieder entlang der schroffen und ruppigen Felküste meine besten golferischen Fähigkeiten gefordert, um die anstehenden spielerischen Herausforderungen einigermassen zu meistern. Noch einmal ist höchste Konzentration gefordert. Jede Nachlässigkeit hat hier fatale Folgen auf der Score-Karte und in der Balltasche. 

Tosend und schäumend fällt die Begrüssung am Finalloch aus, die ein ganz eigene Faszination in sich birgt.

Das Ende des legendären «Devils`s Elbow» ist auch das grossartige Finale des atemberaubenden Platzes.

Optisch - tosender Ozean, auf kantige Felsformationen treffend, auslaufend in sattem Fairway-Grün, durchbrochen durch weisse Bunker - wie spielerisch ein absoluter, einzigartiger, atemberaubender Hochgenuss von Schönheit, zählt dieses «Teufels-Trio» auch zu den schwierigsten finalen Loch-Kombinationen auf der ganzen Welt, wobei der letzte Drive über die Bucht ein wahres «Gänsehaut-Feeling» aufkommen lässt. Abschliessend bleibt eine grossartige Feststellung: Wer diesen Parcours gespielt hat, egal mit welchem Ergebnis die Runde geendet hat, dem werden die tiefen Eindrücke dieser wunderschönen Einheit von Natur und künstlich angelegten Bahnen unvergesslich bleiben.

Welch wunderbare Aussicht im warmen Abendlicht vom kleinen Clubhaus: 18. Grün, Fairway und Ozean.

Ich habe nun auch die letzten Schwierigkeiten gemeister und fahre mit Ernesto und sehr viel Freude zum kleinen schmucken Clubhaus zurück. Dort händige ich Ernesto sein wohl verdientes Caddy-Fee aus und dazu noch ein ordentliches Trinkgeld, denn er war mir ein sehr guter Caddy, Begleiter und Unterhalter. Dankend schüttelt er mir die Hand, und zum Abschied schenkt er mir wieder ein sehr ehrliches, herzliches und  frohes Lächeln. Ich begebe mich auf die die herzige Clubhaus-Terrasse, wo ich auf den «linken Dreier-Flight» treffe. Schnell stellt sich im lockeren Gespräch und bei einem Bier heraus, dass diese Herren aus Kanada sind, die alle Jahre dem nordischen Winter entfliehen und es sich in Punta Cana gut gehen lassen. Als die Drei mich alleine zurück lassen, sauge ich mit Inbrunst die jetzt eintretende Stille und die herrlich beruhigende, warme Abendstimmung auf, verbunden mit dem faszinierenden Ausblick auf die 18. Spielbahn. In der einsetzenden Dämmerung verliert sich dann langsam die Einzigartigkeit dieser unvergleichlichen Landschaft in der Weite des schier endlosen Ozeans.

The Westin Punta Cana Resort & Club

Corales Golf: Gäste sind jeden Tag willkommen. Anmeldung und Handicap ist erforderlich. E-Carts, Caddies vor Ort, aber nicht obligatorisch. Leihschläger: Taylor Made RBZ für Frauen/Männer Rechts- oder Linkshänder. www.puntacana.com /golf@puntacana.com

The Westin Punta Cana Resort & Club mit seinen beiden Hotels und verschiedenen Restaurants bietet eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie Kitesurfing, Kiteboarding, Tenniscenter, PADI Scuba-Diving Center, Schnorcheln, Wasserski, Tiefseefischen, Katamaran-Touren, Reiten, Segway-Touren, Fitnesscenter, Fahrräder und Kayaks. Besonderer Anziehungsbereich ist das Spa mit seinem reichhaltigen Angeboten.

The Westin Hotel - Dieses Hotel bietet erholsames Luxus-Verweilen bei bester Rundum-Versorgung. Hier fehlt es an nichts, und es verfügt über 200 grossräumige Gästezimmer und Suiten mit Meeresblick und allen Einrichtungen, die einen Urlaub zum reinen Vergnügen machen.

Tortuga Bay Hotel - Dieses luxus-Boutique-Hotel ist Mitglied der Leading Hotels of the World und das einzige Five-Diamand ausgezeichnete Hotel in der Dominikanischen Republik. Es bietet in seinen 13 Villas Luxus pur. Es liegt in einer privaten Enklave innerhalb des Resorts und bietet Privat-Villen mit 1-, 2-, 3- und 4- Schlafzimmern, sowie Pool und Hotelservice. Beide Häuser überzeugen ebenso mit eine ganz vorzüglicher mediterraner Küche und Seafood. Von beiden Hotels und den Privat-Villen ist der Weg zum Golfplatz und zum Puntacana Village mit Geschäften und Restaurants kurz. Auch der Punta Cana International Airport (PUJ) liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Luxus pur bieten die Licht durchfluteten und sehr eleganten Villen des Tortuga-Bay Hotels direkt am Meer.

Palmera Group - Im Wohnangebot auf den Plätzen vom Puntacana Resort  Club hat Anders Bogebjerg Villen mit 4-, 5-, 6-, 7- oder 8 Schlafzimmern mit Doppelbett und Bad zum Tagespreis von 950 Dollar (kleinste Villa mit 4 Schlafzimmern / 8 Gäste max.) bis 1650 Dollar (grösste Villa mit 8 Schlafzimmern / 16 Gäste max.) bei einem Mindestaufenthalt von 3 - 6 Übernachtungen. In den Villen fehlt es an nichts, Internet, Getränke aller Art, Catering von Mahlzeiten und Frühstück, sowie Koch und Mietwagen oder Auto mit Chauffeur auf Bestellung.

www.grouppalmera.com / www.palmeravillas.com www.palmerafishing.com

Die Villa Celeste mit 5 Schlafzimmern versprüht einen ganz eigenen Reiz in ihrem afrikanischen Erscheinungsbild.

Text und Golf-Fotos: Albert Haller

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