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05.08.2016 - Karibik-Hochkaräter 3: Punta Espada Golf ClubPresident Anders Bogebjerg  www.grouppalmera.com / www.palmeravillas.com / www.palmerafishing.com Lupenreiner Diamant

Nachdem ich «Hacienda», «Tortuga», «Arrecife» und «Corales» im The Westin Punta Cana Resort & Club gespielt habe, war ich mehr als begeistert und glaubte, keine weitere Steigerung in Sachen Golfplatz zu erfahren. Weit gefehlt – der absolute «Kracher» in nächster Nachbarschaft, ist das absolute Karibische Highlight, der wahre Championship Course des Punta Espada Golf Club. Designer war kein geringerer als Jack Nicklaus.

Mein Freund Anders setzt mich heute bei seinem langjährigen Freund und Caddymaster des Golf Club Espada Vincent ab. Sie begrüssen sich sehr herzlich und Anders gibt mich in seine Obhut. Dieser schickt mit einem fröhlichen Lachen einen Caddy los, um für mich ein Leih-Set zu holen und das E-Cart zu präparieren. Paolo, so sein Name, ist ein etwas älterer und sehr ruhiger Mann, ganz im Gegensatz zu Ernesto. Ich schlage heute noch einige Bälle unter den kritischen Augen vom wohl sehr golferfahrenen Paolo. Viel Zeit habe ich heute für meine Runde, da eine grosse Gruppe von US-Amerikanern ein Turnier vor mir austrägt. Das gibt mir wiederum die Möglichkeit, den Platz in seiner ganzen Schönheit bei bestem Wetter intensiv unter meine «Linse» zu nehmen.

Einen weiten Blick zurück auf die Auftakt-Bahn eröffnet die auf einem Felsvorsprung liegende zweite Tee Box.

Das spektakulärste und berauschendste Loch dieses exzellenten Meisterschaftsplatzes ist die zweite Bahn, ein Par 5 mit einer Länge von 598 Yards (gold), knapp 550 Meter. Bevor man seinen Drive schlägt, zieht einen zuerst die Sicht auf die lange, zuerst offene dann schmaler werdende Bahn und sein am Meer liegendes Grün in seinen Bann. Nicht nur gigantisch schön, sondern auch sehr herausfordernd, weil nicht nur Drive und Fairwayschlag präzise gesetzt sein müssen, sondern weil auch dann am Ende eine magisch anziehende Lagune lauert, die den Schlag auf das direkt am Meer liegende Grün zum «Golf-Leckerbissen» macht. Fraglos gehört diese Spielbahn zu den schönsten der Welt.

Der Blick auf die zweite Spielbahn lässt meinem Munde ein leises langes bewunderndes Wow entspringen.


Faszinierend und eines von vielen unvergesslichen Espada-Erlebnissen ist das Lochen auf dem zweiten Grün.

Seit 2006 funkelt dieser faszinierende «Golf-Diamant» in der Karibik und er bietet wirklich Golf vom Aller-Allerfeinsten. Jack Nicklaus ist es in hervorragender Weise gelungen, die natürlichen landschaftlichen Gegebenheiten wie die zwei Ebenen des Terrains, Felsformationen, Klippen, Buchten und Palmenhaine äusserst harmonisch miteinander zu einer überwältigenden Schönheit zu verbinden. Allein acht Spielbahnen liegen direkt am Meer. Ausladende «Waste Areas», gepaart mit schroffen Küstenlinien oder Wäldern, umrahmen alle Spielbahnen, die auf zwei Ebenen liegen. Die Anlage ist eine vollkommene Rhapsodie in Weiss, Grün und Blau, die jedes Golferherz zum «Juchzen» bringt, weil sie alles, was Golf so faszinierend macht, allen abverlangt, gleichzeitig aber auch alle Spielenden unendlich reich beschenkt.


Ein «kleines» Par-3-Monster ist die Drei mit seiner immer wieder Bälle verschlingenden Lagune.

Und weiter geht es entlang der Felsenküste, um dann wieder landeinwärts über eine Ball fressende Lagune zu spielen. Paolo ist bislang ein recht stiller Begleiter, aber er beobachtet mich genau, wie und wo ich meine Kamera zum Einsatz bringe. Dabei lässt er aber auch mein Golfen nicht aus den Augen und reicht mir immer wieder das richtige «Werkzeug», was mir mein Spielen sehr erleichtert und mir ebenso viel Freude bringt wie mein Photographieren.

Das sechste Loch ist ein feines Par 3 abwärts mit einem schwierigen gut Sand geschützten Grün.

Das nächste Par 4 führt wieder zu zurück zu den Felsabbrüchen, die das Grün einem Amphibien gleich umrahmen. Auf dem etwas erhobenen Plateau geht es dann weiter mit einem wieder 598 Yards (gold) langen Par 5, um dann über ein Par 3 zum leicht erhöhten 8. Grün zu gelangen, von dem sich wieder ein weiter offener Ausblick auf Platz und Meer bietet. Die 9. Tee Box führt wieder wie die am Auftakt-Loch in die «untere Ebene» des Terrains.

Herrlich weit brilliert der tiefblaue Ozean im Spiel mit den Wolkenansammlungen und dem Grün an Loch Acht.

Nach dem Ende der «front nine» besort uns Paolo weitere kalte Wasserflaschen, den in diesem Klima ist es wichtig, dem Körper immer genügend Flüssigkeit zuzuführen, um auch die aufregenden «back nine» gut zu überstehen. Das alles geschieht bei ihm wortlos. Die Zehn führt dann wieder hinunter via Ozean zu einem interessante erhöhten «Torten-Insel-Grün» nicht im Wasser, sondern im «Waste». Die Elf führt über eine ausgedehnte Bodenwelle zum Grün und weiter über das 540 Yards lange Par 5 wieder hin zum tosenden Meer.

Offen und dem Wind ausgesetzt präsentiert sich zwölfte Grün auf leicht erhöhtem Klippenausläufer.

Die dreizehnte Bahn bringt dann wieder Spannung pur, die vielen den Atem stocken lässt, geht es doch bei diesem langen Par 3 über scharfe Klippen und eine breite Bucht mit hoch aufspritzenden Wellen auf das Grün. Etwas beruhigend wirken danach die zwei Folgebahnen landeinwärts, um dann wieder dem Thrill des krachenden Ozeans an der 16. Bahn ausgeliefert zu sein.

Einen grandiosen Ausblick auf das weite Meer bietet sich mir vom 16. Abschlag.

Kurz vor Ende der Runde wartet ein weiteres Highlight auf dem 17. Abschlag. Dieser Drive lässt bei so manchem die Knie weich werden, denn diesen gilt es über eine breite Bucht über das fast offene Meer auf dem Fairway zu platzieren. Was für ein herrliches Gefühl, wenn dieser dann auch sauber auf Gras und nicht im Wasser landet. Paolo reicht mir den Driver mit der kurzen Massgabe, den Schlag sicher auf der linken Fairwayseite zu platzieren, denn der tiefe Ozean hat hier schon zahllose Bälle verschlungen. Mir gelingt mein Drive, und Paolo steckt den Driver mit einem leichten Kopfnicken zurück in das Golfbag.

Der absolute Thrill ist sicher für jeden Golfer der Drive über die Bucht am 17. Abschlag.

Und kommt dann das Finale mit dem 447 Yards langen Par 4. Auch hier lauert immer noch rechter Hand die Gefahr des Ballverlustes in den fauchenden Wellen des Ozeans. Endlich auf dem umspülten Grün angekommen, wächst das wunderbare Gefühl, ein phänomenal schönes Erlebnis geschenkt bekommen zu haben, um dann den letzten Putt in einem Moment des wahren Glücks mit überschwänglicher Freude zu lochen.

Noch in weiter Ferne liegt das letzte Grün nach einem nicht ganz geglückten «sandy drive».

Von der Clubhaus Terrasse macht es viel Spass, die ankommenden Flights bei den letzten Putts zu beobachten.

Wir fahren zurück zum Caddy Master Vincent, der schon mit breitem Grinsen auf mich und meinen Kommentar zum Platz wartet, Nachdem ich ihm meine vielen Bewunderungs-Bekundungen abgeliefert und Paolo ausgelöst habe, versorgt dieser das E-Cart samt Schläger. Mit einem «thanks and have a great evening» gefolgt von einem leisen «well done buddy» fährt er davon. Und da kommt auch schon Anders angebraust, um mit mir noch ein Bier im feinen Clubhaus zu trinken. Von der Terrasse aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf das 18. Grün. Wir geniessen unser Dasein, das weite rauschende Meer und die wohlige Spätnachmittagswärme. Und Anders blickt mich an und sagt: «Schau, all das, die Menschen und das ganze Land sowie das etwas andere nicht europäische Leben hier haben meine Frau und mich so sehr fasziniert, dass wir geblieben sind und auch weiter bleiben werden.

Punta Escada GolfClub. Gäste jederzeit willkommen. Caddy obligatorisch. Leihschläger erhältlich. Saison: ganzjährig. www.capcana.com

Eine Bemerkung zum Schluss dieser «Karibisch-Dominikanischen Dreier-Partie» darf nicht unerwähnt bleiben: Wie alle Dinge von Wert haben auch diese Plätze ihren Preis. Das Runden-Greenfee liegt zwischen 150 und 360 Dollar!

Palmera Group - Exklusive, luxuriösen Villen-Aufenthalte auf den Golfplätzen bietet die Palmera Group an. Verantwortlicher Eigner und Villen-Manager ist der Däne Anders Bogebjerg. Seit 2008 bietet das Unternehmen Palmera Group luxuriöse Golf-Villas in Kombination mit Golfarrangements an. Im Wohnangebot auf den Plätzen vom Puntacana Resort & Club hat Anders Bogebjerg Villen mit 4-, 5-, 6-, 7- oder 8 Schlafzimmern mit Doppelbett und Bad zum Tagespreis von 950 Dollar (kleinste Villa mit 4 Schlafzimmern / 8 Gäste max.) bis 1650 Dollar (grösste Villa  mit 8 Schlafzimmern / 16 Gäste max.) bei einem Mindestaufenthalt von 3 - 6 Übernachtungen. In den Villen fehlt es an nichts, Internet, Getränke aller Art, Catering von Mahlzeiten und Frühstück, sowie Koch und Mietwagen oder Auto mit Chauffeur auf Bestellung.

www.grouppalmera.com / www.palmeravillas.com / www.palmerafishing.com

Die Villa Pandora verzaubert alle Gäste mit ihrer architektonischen Klarheit sowie mit 8 Schlafzimmern mit Bad.

Text & Golf-Fotos: Albert Haller

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