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13.10.2016 - Costa Rica - Golf und Reise Abenteuer 2016, Teil 3 – Golf Club Cariari Vom leisen Golf ins lebhafte Treiben der Stadt

Heute stehen zwei abwechslungsreiche Themen auf meinem Programm. Den Morgen verbringe ich mit Landy und seinem Caddy Bob auf dem direkt neben dem Hilton gelegenen Golfplatz des Cariari Country Club, wo ich ein ganz anderes Terrain als am Vortag im Valle del Sol erleben darf. Am Nachmittag lasse ich mir drei Stunden die Stadt mit vielen seiner Sehenswürdigkeiten von meinem Stadtführer Manuel zeigen.

Schon beim Auftakt wird schnell klar, dass der Prcours neben häufig schmalen Bahnen, viele Herausforderungen parat hält.

Tee off ist bereits um Punkt 9.00 Uhr. Landy und sein Caddy stehen schon bereit. Auf dem Weg zum ersten Abschlag bekomme ich mit, wie auch hier der Dress Code fester Bestandteil des Clubs ist, wird doch eine Lady darauf hingewiesen, ihre zu kurzen Shorts zu wechseln, um auf den Platz gehen zu dürfen. Wir schlagen ab und tauchen in eine wunderschöne «grüne Welt» ein. Schon nach wenigen Bahnen begreife ich, dass hier ein Caddy von grossem Nutzen ist, kennt der doch das Terrain ausgezeichnet. Das Gelände ist zum Teil recht hügelig und die Spielbahnen sind teilweise sehr eng. Bereits auf den Auftaktlöchern wird klar, dass dieser Course viele Schwierigkeiten und Herausforderungen bereit hält. Nahezu alle Bahnen sind begrenzt durch hohe Baumreihen und Wäldchen. Die Fairways sind satt und saftig und die Greens bestens verteidigt und nicht einfach zu lesen, ein Umstand, der das erfolgreiche Putten wirklich schwierig macht.

Das 4 Loch, ein Par 3 von ?? Metern Länge, gleicht einer Postkartenidylle, die einen präzisen Tee Shot übers Wasser verlangt.

Wassergräben und exzellent gesetzte Seen beeinflussen auf vielen Löchern das Spiel. Course  Management und präzises Spiel ist hier von Anfang bis Ende nötig, um einen guten Score zu erzielen. Immer wieder bin ich froh, dass uns ein sehr erfahrener Caddy begleitet, der mir wertvolle Ratschläge gibt. Das verhindert aber nicht, dass ich doch den einen oder anderen Ball verschlage und natürlich nicht wieder finde. Zur Halbzeit gönnen wir uns einen kühlen Drink, denn die Hitze nimmt gegen Mittag stark zu. Auch die «back nine» haben es in sich, nicht nur in Sachen Schwierigkeiten, sondern auch in ihrer gelungenen Anlage.

Um das 10. Green zu erreichen, bedarf es eines soliden Drives und vor allem eines langen präzisen Fairway Shots aufwärts.

George Fazio ist es gelungen in dieser Naturlandschaft einen Championship Course zu schaffen, der natürliche Gegebenheiten mit künstlich Arrangiertem bestens  seit 1973 miteinander verbindet. Spielen bedeutet hier, einen herrlichen, unvergesslichen Gang durch eine beeindruckende Naturschönheit zu machen.

Erst einmal auf den Greens angekommen, bedeutet das noch lange nicht, mit einem sicher 2-Putt abzuschliessen.

Wuchtige Bäume, die belebt sind von vielerlei Vögeln und anderem Getier, gepflegte Spielbahnen überdacht von einem blauen Himmel lassen jeden Golfer ein eindrückliches Bild von diesem Parcours mitnehmen.Nach der Runde machen wir uns die Freude, uns im Olympia-Schwimmbecken etwas abzukühlen und zu relaxen und anschliessend im modernen Clubhaus kleine regionale Spezialitäten zu geniessen.

Der Parque Morazan ist einer von mehreren Parks mitten im Stadtzentrum und betriebsamer Treffpunkt für Jung und Alt.

Nach dem Spielen geht es per Taxi ins Zentrum der Stadt, wo ich meinen Guide treffen soll. Der aber ist nicht vor Ort. Ich frage einen jungen mann, der gerade ein Telefonat beendet, ob ich sein Mobile-Phone benutzen dürfe, um meinen Guide anzurufen, weil ich meines im Hotel gelassen habe. Mit breitem Lachen händigt er mir das Gerät aus und ich erreiche meinen Guide Manuel, ein junger Student aus dem Norden Costa Ricas, der wenige Minuten später im Parque Morazan eintrifft.

Das Centro Nacional de la Cultura, ehemalige Rumfabrik, ist bietet Räumlichkeiten für die Kunst junger Künstler.

Freundlichkeit gegenüber anderen ist hier wirklich ein Teil des Alltags. Und schon sind wir auf Tour, um die Stadt in den kommenden drei Stunden zu erkunden. Zuerst besuchen wir das Centro Nacional de la Cultura - eine ehemalige Rumfabrik  mit vielen rostigen Zeitzeugen, wo gerade eine grosse Ausstellung vieler junger Künstler in Vorbereitung ist. Beeindruckend wie alle diese jungen Künstler eine begeisternde Arbeitsintensität in ihrem Tun ausstrahlen.

In der Universitätsstadt  San Josè brodelt das Leben nahezu 24 Stunden lang Tag und Nacht. Überall auf den Strassen und Plätzen preisen Menschen Wichtiges und Unwichtiges den Vorübergehenden an. Ob Handtaschen, Batterien, Zigaretten oder kleine und grosse Souvenirs, das Warenangebot ist immens reichhaltig hier und natürlich in den Läden. Shopping ist hier immer angesagt. Manuel schlendert mit mir durch verschiedene Parks, die das Zentrum der Stadt schmücken.

Ein musikalisches Zusammentreffen zweier «Eric Clapton-Spezialisten», einem Strassenmusikanten und meinem Guide Manuel.

Im dritten Park steuert gezielt ein Strassenmusikant mit Gitarre und Tasche behangen auf uns zu. Und nun geschieht das Gleiche, was ich wenige Minuten zuvor zelebrierte. Er fragt Manuel freundlich, ob er sein Mobile benutzen dürfe für ein wichtiges Gespräch. Manuel zögert nicht und gibt im sein Mobile. Als Dank für die Freundlichkeit spielt er für uns eine Reihe Songs von Eric Clapton in professioneller Art. Ein tolles Minikonzert. Manuel gibt ihm zu verstehen, dass Eric Clapton sein Liebling sei, übernimmt die Gitarre und spielt seitenverehrt weitere Songs von Clapton. Der Strassenmusikant und ich sind begeistert und überrascht zugleich über Manuels Können.

Lokale Spezialitäten gibt es in den kleinen Garküchen, die in ihrem Ambiente etwas gewöhnungsbedürftig sind.

Wir ziehen weiter vorbei am Teatro Nacional, direkt zum Mercado Central, denn uns überkommt ein leises Hungergefühl. Manuel führt mich mitten in die Markthalle, wo wir uns in einer kleinen «Kneipe» niedersetzten und Reis mit schwarzen Bohnen essen, dazu ein namenloses scharfes Gewürz und einen köstlichen grünen und gelben Fruchtsaft trinken. Alles sehr gewöhnungsbedürftig, aber wirklich auch etwas abenteuerlich, denn die Ausführungen von Manuel über nationales Essen und Trinken sind höchst interessant.

Hier im Mercado Central gibt es alles zu kaufen vom Schnürsenkel über Besen und Körben bis hin zum Abführmittel.

Nebenan sind die Händler, die allerlei anbieten vom Abführmittel bis hin zum Strohbesen. Den Abschluss der kleinen Stadtführung bildet der Besuch von «Gran Vincio», der ältesten Bar der Stadt mit integriertem Pissoir für die Öffentlichkeit. Ich stelle fest, dass unsere gemeinsame Zeit zu Ende ist, bedanke mich bei Manuel für seine lehrreichen Dienste.

Caoriari

Das «Gran Vincio» ist mehr als ein Bierstop wert, ist diese älteste Bar der Stadt mit ihrem Ambiente wirklich einzigartig.

Er geht seiner Wege und ich schlendere durch die belebten Strassen im Dämmerlicht zur Plazza neben dem Jademuseum, wo öffentlicher Tanzunterricht angeboten und bestens vom Publikum angenommen wird.Der Tag war lang und ich verabschiede mich vom Treiben der Stadt und lasse mich per Taxi zurück ins Hilton-Hotel chauffieren.

Das 18. Green ist bestens geschützt mit einem breiten Wassergraben, der in seiner Breite immer wieder unterschätzt wird.

Costa Rica Golf Adventures, San Josè, Costa Rica

Kostenlose Hotline: 1-215-554-2129 oder 1-888-536-8510, 011-506-2293-9785 

Costa Rica Büro, 011-506-8886-5061 - Costa Rica mobil

www.golfcr.com

Weitere Infos:

Golf: Cariari Country Club - San José:  www.clubcariari.com

Stadt-Tour: www.toursanjosecostarica.com

Tourismus: www.visitcostarica.com

Hilton Hotel: www.doubletreehilton.com

Text & Fotos: Albert Haller


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